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Unbenanntes Dokument
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STECKBRIEF
Wissenschaftlicher Name: |
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Meriones persicus |
Deutscher Name: |
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Persische Rennmaus |
Englischer Name: |
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Ordnung: |
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Rodentia |
Familie: |
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Muridae |
| Unterfamilie: |
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Gerbillinae |
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| Vorkommen: |
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Iran, Türkei, Irak, Afghanistan, Pakistan |
| Größe: |
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12-15 cm + 14-18 cm Schwanz |
| Gewicht: |
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150-180 g |
| Geschlechtsreife: |
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mit 3 Monaten |
| Tragzeit: |
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28 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße: |
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2-10 Junge |
| Sozialverhalten: |
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In großen Familienverbänden |
| Aktivitätsphasen: |
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Dämmerungs- und nachtaktiv |
| Besonderheiten: |
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- |
| Anspruch: |
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Einfach, aber sehr hoher Platzbedarf |
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ALLGEMEINES
In ihrer Heimat bevölkern die Persischen Rennmäuse in großen Familiengruppen Steppen und Halbwüsten. Sie bevorzugen felsige Gegenden bis in Höhen von 2800 Metern. Es sind exzellente Kletterer, die ohne größere Mühe selbst steile Felswände emporklettern. Auch größere Sprünge, bei denen der Schwanz als Stabilisator dient, sind für sie kein Problem. Mit Einsetzen der Dämmerung werden die Rennmäuse aktiv.
Setzt man sie als Jungtiere zusammen, gibt es keinerlei Schwierigkeiten bei der Vergesellschaftung. Auch bei geschlechtsreifen Tieren ist eine Gruppenhaltung gut möglich, Probleme gibt es jedoch beim Zusammensetzen adulter Tiere, da diese ihr Revier heftig gegen fremde Tiere verteidigen und es evtl. sogar zu Todesfällen kommen kann. Deshalb sollte hier die gleichen Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden, die sich auch bei Mongolischen Rennmäusen bewährt haben.
Persische Rennmäuse sind sehr neugierig, können ausgesprochen zahm werden und lieben es dann, auf ihrem Pfleger herumzuklettern. Dies macht sie zu liebenswerten Pfleglingen, die dann allerdings auch regelmäßige Zuwendung von ihrem Menschen erwarten.
Text von Ralf Sistermann
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