Übertragen Schilfwühlmäuse Krankheiten?

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Übertragen Schilfwühlmäuse Krankheiten?

Beitragvon Ina76 » Sa 31. Jul 2010, 15:10

Guten Tag zusammen,

ich finde Euer Forum klasse - großes Lob :D

Ich informiere mich schon seit einiger Zeit über Schilfwühlmäuse. Die putzigen Kerlchen würde gut zu uns passen. Allerdings hat mich eine Info etwas beunruhigt: sie können den Hantavirus übertragen! Ist das so? Könnt Ihr mir dazu etwas sagen?

Würde mich sehr freuen über eine Antwort.

Tierische Grüße
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Re: Übertragen Schilfwühlmäuse Krankheiten?

Beitragvon Hazel » Sa 31. Jul 2010, 20:16

Das verwechselst du vermutlich mit einheimischen Rötelmäusen, auch hier betrifft es immer nur die Wildfänge. Schilfwühlmäuse sind ausschließlich Nachzuchten in Generation X, zudem nicht einheimisch.
Wie kommst du auf deine Bedenken? Wo steht denn sowas?
Liebe Grüße
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Re: Übertragen Schilfwühlmäuse Krankheiten?

Beitragvon Ina76 » Sa 31. Jul 2010, 20:30

Vielen Dank für die rasche Antwort. Gelesen habe ich es hier http://www.das-maeuseasyl.de/doku.php/a ... fwuehlmaus

Ich habe gerade mit einem Züchter aus Hamburg gesprochen und der sagte auch, dass ihm soetwas bei Nachzuchten nicht bekannt ist.

Tierische Grüße
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Re: Übertragen Schilfwühlmäuse Krankheiten?

Beitragvon Hazel » So 1. Aug 2010, 16:59

Ja und nein, sozusagen wohl genauso wie bei einheimischen Rötelmäusen. Mir ist zwar nichts von Schilfwühlmäusen und Hanta-Viren bekannt, es könnte sich bei der Info um schlichte Verwechslung mit einheimischen Wühlmausarten handeln, aber genausogut könnte die Schilfwühlmaus im heimischen Habitat wie hierzulande z.B. die Rötelmaus je nach Region mit bestimmten Hantaviren "belastet" sein. Diese Viren sind nicht gleich den schreckenserregenden Hanta-Viren, durch die uns der Begriff allgemein geläufig wurde, dennoch sehr ernst zu nehmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Hantaviren
Bei Nachzuchten in xter Generation besteht dies Problem jedoch nicht, auch nicht für einheimische Rötelmäuse. Schilfwühlmäuse wären also auch nur als direkter Wildfang eine mögliche Gefahr, die erhältlichen Tiere sind momentan alles Nachzuchten, da die Nachzucht so einfach ist, wären Wildfänge finanziell unattraktiv, so wird dies auch weder Handel noch privat derzeit jemand auf sich nehmen.
Die Heimtierpopulation von diversen Wühlmausarten ist insofern unproblematisch, ich habe Dutzende unterschiedlicher Arten gehalten und nachgezogen, das einzige wären Zoonosen, also Erkrankungen die von Mensch auf Tier und umgekehrt übertragbar sind - man kann mit einem simplen Schnupfen theoretisch seine Pfleglinge infizieren, doch mit dem üblichen Mindestmaß an Hygiene dürfte das alles für beide Seiten unproblematisch sein.
Liebe Grüße
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