Anmerkungen zur Inzucht

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Anmerkungen zur Inzucht

Beitragvon Schneehuhn » So 12. Nov 2006, 22:34

Ein neuer Text geht online: Anmerkungen zur Inzucht von Stefan Schumacher.

Ein sehr lesenwerter Text zu einem viel diskutiertem Thema. Wird demnächst auch über das Menü erreichbar sein, vorerst aber nur über diesen Link. Außerdem folgt noch eine kleine grafische Bearbeitung.
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Beitragvon rocko » Mo 13. Nov 2006, 08:31

Moinsen,

der Text ist wirklich sehr interessant und sollte vielen zu denken geben!!! Ich hoffe mal das ihn so viele wie möglich auch lesen und ihre Einstellung zur Zucht anpassen.
Da ich mich noch nicht mit Zucht und damit auch nicht mit Inzucht beschäftigt habe, enthält der Text Einiges, was ich noch nachschlagen muss. Aber die Informationen sind äußerst umfangreich, wenn auch kurz, und sehr logisch begründet.
Bitte mehr von solchen Texten. ;)

Viele Grüße
René
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Beitragvon Pünktchen » Mo 13. Nov 2006, 13:31

Hui,
ich wußte es ja vorher auch nicht besser .
Aber tolle Aufklärungsarbeit und regt auf jeden Fall zum umdenken an.
Es steckt bestimmt eine menge Recherche in dem Text.
Also dickes Lob mal an der Stelle :D
Liebe Grüße
Pünktchen

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Beitragvon maiz » Mo 13. Nov 2006, 19:25

Wirklich gelungen der Text, ist genau meine Meinung. Ist es erwünscht, den Text in andere Foren zu verlinken, oder lieber noch nicht?
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Beitragvon Maxx78 » Mo 13. Nov 2006, 20:28

Ein guter Text ! und was noch schöner ist, keiner schreit gleich auf ;)
Darum mag ich dieses Forum, es kommt (fast) ohne den Kindergartenkram anderer Foren aus :!:
MfG Maxx

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Beitragvon Pünktchen » Mo 13. Nov 2006, 20:49

Maxx78 hat geschrieben:Ein guter Text ! und was noch schöner ist, keiner schreit gleich auf ;)
Darum mag ich dieses Forum, es kommt (fast) ohne den Kindergartenkram anderer Foren aus :!:


:D wie wahr wie wahr :P
Liebe Grüße
Pünktchen

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Beitragvon Schneehuhn » Mo 13. Nov 2006, 21:22

maiz hat geschrieben:Wirklich gelungen der Text, ist genau meine Meinung. Ist es erwünscht, den Text in andere Foren zu verlinken, oder lieber noch nicht?


Na klar, darfst du gerne tun :)
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Beitragvon laren » Mo 13. Nov 2006, 21:37

Ein sehr gut verständlicher Text, hat mir super gefallen - stringent argumentiert und gut erklärt!

:)
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Beitragvon IngridR » Mo 13. Nov 2006, 23:40

Hallo,
ich schließe mich dem Lob meiner Vorredner an, möchte aber an einigen Stellen nachhaken:

- Unter der Überschrift "Vermeidung von Inzucht" wird auch die Linienzucht angeführt, aber die einzelnen Linien erhält man doch gerade durch Inzuchtverpaarungen. Oder liege ich da falsch?
- Welche Funktion hat das Einkreuzen von Wildtieren, wenn man sich bei der Zucht auf z.B. Farbmerkmale konzentrieren will?
- Die Intention des Absatzes, der mit "Es ist also durchaus möglich, auf Dauer gesunde und auch inzuchtstabile Tierstämme zu etablieren" beginnt, wird nicht ganz deutlich (vorletzter Absatz vor dem Fazit). Sollte das Zuchtziel inzuchtstabile Tierstämme sein und sollten dann alle Arten, bei denen dieses Ziel heute kaum noch zu erreichen ist, aus der Zucht ausgeschlossen werden und damit langsam aus der Heimtierhaltung verschwinden?
- Und wie ist nun schließlich der "Hobbyzüchter" zu beurteilen, der in der Zoohandlung ein Geschwisterpärchen Mongolischer Rennmäuse erstanden hat, denn der Nachwuchs ist ja kein Problem, den nimmt ihm die Zoohandlung laut ausdrücklicher Versicherung gerne ab?

Liebe Grüße
Ingrid
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Beitragvon Kira » Di 14. Nov 2006, 11:46

Ausgezeichneter Artikel, wirklich sehr gelungen!

Werde ihn in anderen Foren verlinken & festpinnen :)

LG,
Kira
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Beitragvon eurasi » Di 14. Nov 2006, 14:54

Sehr interessanter Beitrag *zeigefingerhoch* \:D/
"Die Frage ist nicht, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen, damit wir es ihnen glauben." Volker Arzt
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Beitragvon Janni » Di 14. Nov 2006, 19:18

ich möchte auch ein bisschen kritik anbringen und ich hoffe, ich schaffe das, ohne dass es böse klingt, weil das soll es wirklich nicht sein.

ich fand den artikel sehr interessant und auch ein bisschen lehrreich. kira hat das ja schon oft erklärt, aber so in einem riesigen artikel alles auf mal zu lesen ist doch auch nochmal ganz nett.

ich finde nur, man muss mit solchen aussagen immer ein bisschen vorsichtig sein, an welcher stelle man sie anbringt.
ob man so etwas unter sehr erfahrenen züchtern oder sogar biologen bespricht oder ob man das in einem forum wo hans und franz und jedes unerfahrene kind lesen kann, die vielleicht nicht wirklich verstehen, was gemeint ist, sodern nur mitnehmen "geschwister verpaarungen sind nicht schlimm".
sind sie ja auch nicht normalerweise, können aber, wie in dem artikel beschrieben, vorhandene erbkrankheiten aufzeigen. nun bin ich nicht sicher, ob "irgendwer" in der lage ist, diese zu erkennen, seine schlüsse und konsequenzen daraus zu ziehen.
ich hoffe, das versteht jetzt niemand falsch. ich finde es gut, dass versucht wird, die ständigen predigten von wegen inzuhct ist das schlimmste, was man tun kann, in schranken zu weisen.
aber ich bin nicht sicher, ob so ein artikel nicht auch nach hinten losgehen kann wenn er von den falschen leuten gelesen oder einfach falsch interpretiert wird.

und dann hab ich noch eine sache.
ich finde (und ich hoffe, auch das nimmt mir niemand übel), dass der artikel einen leicht arroganten unterton hat, der gegen alle hobbyzüchter geht.
ich denke, die meisten von uns sind sich bewusst, dass wir nur einen kleinen teil zum allgemeinen rennmauswohl beitragen können. ich fände es viel wichtiger, dass endlich alle an einem strang ziehen und zusammen arbeiten, anstatt sämtliche hobbyzüchter so etwas als "so gehts sowieso nicht richtig" abzustempeln.
denn mal ehrlich, NIEMAND, den ich kenne, hat die möglichkeiten, in wirklich grossem stil zu züchten und linien aufzubauen und das alles. und selbst kira, die meiner meinung nach von allem es noch am "wissenschaftlichsten" angeht, muss ja bald anbauen, um sinnvoll weitermachen zu können. (oder weitere schränke zimmern ;) )
also ist es doch viel wichtiger, dass man gemeinsame sache macht und sozusagen GEMEINSAM in grossem stil züchtet
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Beitragvon Hazel » Di 14. Nov 2006, 20:42

@ Janni:
Ich denke wir sind doch alle Hobby-/Liebhaberzüchter? Es geht auch nicht nur um Rennmäuse, es geht um alle Kleinsäuger.
Wen meinst du denn mit Kira? Wenn sie hier angemeldet ist, dann unter anderem Nicknamen oder? So ganz verstehe ich den Bezug in dem Punkt nicht.
Liebe Grüße
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Beitragvon IngridR » Di 14. Nov 2006, 21:08

Kira ist Rennmauszüchterin und hat vier Beiträge weiter oben gepostet. ;)
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Beitragvon Janni » Di 14. Nov 2006, 21:09

mit kira mein ich kira ;) 3 beiträge weiter oben.

ich finde, es steht schon recht oft "speziell die züchter mongolischer rennmäuse" oder etwas vergleichbares im text.
vielleicht ist das auch nur meine sichtweise, weil ich mir den schuh eben anziehe und von anderen exoten keine ahnung habe.

edit: um es genau zu sagen, ist es der folgende absatz, der mir sauer aufstösst:
Unter Hobbybedingungen ist es weltfremd zu glauben, eine quasi natürliche Population mit möglichst geringer genetischer Übereinstimmung der Individuuen erhalten zu können. Dies erfordert umfangreiches Fachwissen, wie erwähnt extrem hohe Tierzahlen und einen perfekte Planung des Austauschs von Tieren zwischen verschiedenen Züchtern. Dies mag für domestizierte Tiere in Labortierzüchtereien und für „Exoten“ in den europäischen Arterhaltungsprogrammen (EEP) vieler Zoos funktionieren, privat ist das völlig unrealistisch.
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